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Darius Biss & Markus Heiser GbR

darmarIT

Migration

Jede Migration ist einzigartig.

Hintergrund

Migration von Daten

Migration ist die Übernahme von Daten und Prozessinformationen eines bestehenden Systems in ein neues System. Der existierende Datenbestand als Basis aller IT-gestützten Geschäftsprozesse ist das wertvollste Gut der Informatik eines jeden Unternehmens. Das Ziel, diese sensiblen Unternehmensdaten in einem transparenten Verfahren mit hoher Effizienz und optimaler Qualität zu transferieren, gewinnt zunehmend an Bedeutung.

Der rasante technologische Fortschritt, Organisationsveränderungen infolge von Fusionen oder Firmenzukäufen, veränderte Geschäftsprozesse, sich wandelnde Märkte, neue Produkte oder die Kündigung von Wartungs- und Supportverträgen seitens der Hardware- und Softwarehersteller und nicht zuletzt die gesetzlichen Anforderungen und Richtlinien, zwingen Unternehmen oftmals zu Anpassungen ihrer Softwaresysteme.

Das bedeutet, resultierend aus den Änderungen des operativen Umfeldes sind kürzere Reaktionszeiten für Systemanpassungen und –ablösungen notwendig, um die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens zu erhalten.

In zahlreichen Unternehmen sind Softwaresysteme im Einsatz, die seit vielen Jahren ihren – bewährten - Dienst erledigen, aber neuen Anforderungen nicht mehr gerecht werden. Ab einer gewissen Grenze gilt es (jedoch), die Wettbewerbsfähigkeit durch stetes Beharren auf den Altsystemen nicht zu gefährden. Anhand einer detaillierten Kosten-Nutzen-Analyse kann eine wichtige Entscheidung hinsichtlich eines gewinnbringenden Systemwechsels getroffen werden.

Das Altsystem (legacy system) ist nicht selten ein über Jahre iterativ weiterentwickeltes und historisch gewachsenes Softwaresystem, für das nur beschränkt eine aktuelle – technische – Dokumentation verfügbar ist. Unter Umständen sind die entsprechenden Know-how-Träger dieses Systems gar nicht mehr im Unternehmen. Somit mutiert das Altsystem zunehmend zum „unbekannten Wesen“.

Lösung

Für eine erfolgreiche Migration ist häufig eine Analyse des Altsystems hinsichtlich Datenmodell bzw. –Schemata und Funktionsweise erforderlich. Üblicherweise stellt diese die wesentliche Voraussetzung zur Durchführung des Projektes dar. Je nach Voraussetzung kann unter Umständen ein umfassendes Reverse-Engineering und eine technische Re-Dokumentation erforderlich sein, wobei es eventuell auch wirtschaftlicher sein kann, sich auf das Datenmodell im Sinne einer Migration zu beschränken und die Anforderungen neu aufzunehmen, respektive Altes gegebenenfalls zu verwerfen.

Im Anschluss an die Analyse des Altsystems findet die komplette Bereinigung und Konsistenzprüfung der Daten statt. Anschließend wird das Modell des Zielsystems entworfen und das Migrationsverfahren festgelegt. Die Konzeption der Migration muss streng unter Berücksichtigung der betrieblichen Abhängigkeiten erfolgen. Das heißt, es muss grundsätzlich ein ununterbrochener, zuverlässiger und sicherer Betrieb gewährleistet sein. Ausfälle zentraler Systeme sind auf ein notwendiges Mindestmaß zu beschränken.

Abhängig von der gewählten Migrationsstrategie erfolgt die Übergabe des Neusystems auf einen Schlag (Big-Bang-Migration) oder inkrementell („sanfte“ Migration) in einzelnen Schritten.

Zu einem vollständigen Migrationsprojekt gehört auch die Schulung der Mitarbeiter. Das betrifft einerseits die Mitarbeiter, die unmittelbar an der Migration technisch beteiligt sind, also das „Projektteam“. Andererseits ist für die Qualifizierung der Mitarbeiter, die zukünftig mit dem migrierten Neusystem arbeiten werden, Sorge zu tragen.